Das Schreiben einer Autorenvita bereitet vielen Debütanten Schwierigkeiten.
• Was ist eine Autorenvita?
Die Autorenvita ist eine kurze Vorstellung des Autors. Neben dem Einblick in dessen Leben beinhaltet sie eine Übersicht der bisher veröffentlichten Werke.
• Was sollte beim Verfassen einer Autorenvita immer beachtet werden?
– 3. Person:
Da diese Erzählperspektive eine distanzierte Darstellung des Werdegangs des Autors zulässt und professioneller wirkt. (Leser sollten nicht in die Haut des Verfassers schlüpfen, um Informationen über ihn zu erfahren.)
– Zeitformen Präteritum & Präsens:
Die Porträtierung des Autors beginnt in der Vergangenheit und kann übergehen in das, was gegenwärtig relevant ist.
– Umfang 3-5 Sätze:
In der Regel sollte man sich hierbei auf die wichtigsten Details beschränken.
• Was gehört in eine Autorenvita hinein?
– Allgemeine Informationen:
Das Geburtsjahr, die Herkunft (Land/Stadt) und/oder aktueller Wohnort. Der Werdegang (Studium/Beruf) des Autors sind optionale, aber oft vertretene Angaben.
– Spezielle Informationen:
Diese Art von Details müssen nicht genannt werden, können aber sinnvolle Ergänzungen sein. Darunter fallen Hobbys – vor allem, wenn diese eine Schnittmenge zur Thematik der Geschichte oder dem Schreiben selbst aufweisen. Geschichten wie man zum Schreiben gekommen ist oder was diese Leidenschaft einem bedeutet, sind ebenfalls häufiger vertreten. Auch die eigenen Kinder sowie liebgewonnene Haustiere können hier beiläufig genannt werden, wobei auf Namen und Details verzichtet werden sollte, immerhin steht der Autor selbst im Fokus!
• Veröffentlichungen:
Direkt unter der Autorenvita sollten die bisherigen Veröffentlichungen genannt werden. Wichtige Infos sind hier:
– Titel
– Veröffentlichungsjahr
– Selfpublishing/Verlag
➜ Meistens wird die Autorenvita inklusive der bisherigen Veröffentlichungen in einem separaten Dokument eingereicht, manchmal auch ans Ende des Exposés angehängt.